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Brauchwasseranlage "de luxe"

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2 Jahre 4 Monate her #197 von Walter Zögernitz
Motivation:
-) Kalkfreies Gießwasser
-) warmes Gießwasser ist besser für die Pflanzen
-) solare Überwärme sinnvoll nutzen
-) Schonung der Resource: Trinkwasser


Anlagenbeschreibung:
Über einen Sandfilter gelangt das Dachwasser in den Regenwasserspeicher (I). Von dort gelangt es über einen Filter, ein Magnetventil (B ), eine Pumpe (C) in den Windkessel (D). Bei Entnahme an einem Wasserhahn (H) wird das Brauchwasser durch ein Frischwassermodul (E) auf ca. 38°C vorgewärmt.
Meldet der Sensor (S1), dass der Regenwasserspeicher(I) bis auf den Pumpensumpf leer ist, so wird über das 2. Magnetventil(A) Gruundwasser(J) gefördert.
Der Sensor(S2) liefert der Steuerung einen analogen Druckwert (0..6bar --> 0..1024).
Der Sensor(S3) ist ein digitaler Durchflussschalter. Er dient zur Ansteuerung der Frischwassermodulheizungswasserpumpe(G). Die Wärme stammt aus dem Pufferspeicher(F) der Heizungsanlage, die im Sommer durch die 30m² große, thermischen Solaranlage aufgeheizt wird.


Bedien/Konfigurationsmöglichkeiten für den Benutzer (Bedienfeld im Garten):
1. Drehschalter:
Pos. 0: Pumpe aus
Pos. 1: Druckbereich 1-2 bar (für manche Beregner geigneter)
Pos. 2: Druckbereich 1,5 - 3,5 bar (Standardeinstellung zur Vermeidung unnötig ofter Pumpenanläufe)
Pos. 3: Druckbereich 3,5 - 4,1 bar (=Pumpenhöchstdruck): z.B. zum Plantschbecken füllen: Maximale Durchflussraten

2. Drehschalter:
Pos. 0: Regenwasser (solange vorhanden) bevorzugt, dann Grundwasserförderung
Pos. 1: Grundwasser bevorzugt - keine Regenwasserförderung (abgestandenes Regenwasser soll z.B. nicht ins Kinderplantschbecken)

3. Drehschalter:
Pos. 0: Kaltwasser (Frischwassermodul(E) deaktiviert)
Pos. 1: Warmwasser

4. Drehschalter:
Pos. 0: keine Sonderfunktion
Pos. 1: Pumpe nach 1 Stunde Laufzeit stoppen (dann ist das 2m³ Plantschbecken voll)


Zusatzfeatures:
a) Nachlaufzeit: Bei jeder noch so kleinen Wasserentnahme läuft die Frischwassermodulpumpe(G) an. Zur Verringerung der Anlaufanzahl wurde durch ein "TOF" Modul im Code eine Ausschaltverzögerung von 8 Sekunden umgesetzt.
b) Pumpentrocken/heißlaufschutz: Wird nichts entnommen (S3) spricht nicht an und (S2) registriert keinen steigenden Druck, so wird nach wenigen Minuten die Pumpe (C) gestoppt.
c) Anlagen/Pumpenentlüftung: Durch ausschließliche Ansteuerung der Magnetventile (A) oder (B ) kann über den Restdruck im Windkessel(D) die Anlage entlüftet werden.

Haushaltsqualität ist für mich zu wenig!
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2 Jahre 4 Monate her #198 von Walter Zögernitz
Fotos der Anlagenteile:
o) Filter_Ventil_Pumpeneinheit: je nach Ventilansteuerung wird Grund- oder Regenwasser angesaugt
o) Aufbereitung: Feinfilterung, Wasserzähler, Vorwärmung
o) Windkessel_mit_Sensor: 80 Liter Membrandruckspeicher mit Analogsensor: 0-6bar --> 0-10Volt
o) vorläufige_Bedieneinheit: Stufenschalter, welche 1 oder 2 DIs ansteuern. Auswertung der Schalterstellung über Binärcodierung im Programm



DIs (digitale Eingänge):
1) Regenwasserschacht leer
2) Durchflusssensor (wird Wasser entnommen), boolscher Wert
3 - 10) Stufenschalter am Bedienfeld


DOs (digitale Ausgänge):
1) Grundwasserventil AUF
2) Regenwasserventil AUF
3) Wasserpumpe EIN
4) Frischwassermodulpumpe ein (Wasservorwärmung)

AIs (analoge Eingänge)
1) Druck im Membranspeicher 10Bit Aufgelöst

Haushaltsqualität ist für mich zu wenig!
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